Aderlass

Bei einem Aderlass wird dem Patienten Blut aus einer Vene im Armbereich entnommen und in einem Gefäß gesammelt.

 

Mengenmäßig wird deutlich weniger Blut beim Aderlass (ca. 40ml) entnommen als bei der Blutspende. Durch die geringe Menge kann der Patient nicht in eine Schwäche geraten.

Bei einigen chronischen Erkrankungen mit Füllezuständen (erhöhte Leberwerte, Prostatabeschwerden, Hämorrhoiden oder Krampfadern) ist dieses Therapieverfahren sinnig. Die Fülle des Blutes kann durch den Aderlass minimiert werden.