• Heilpraktiker Stephan Remy

schlechte Nerven/Nervenschwäche

In unserer heutigen Zeit wird dem Menschen viel abverlangt. Allein durch das Social-Media besteht die Gefahr, dass man auch beruflich dauerhaft erreichbar ist. Dies führt häufig auf Sicht zur Schwächung des Nervenkostüms.


Welche Körperregionen sind bei einem schlechten Nervensystem zu stärken bzw. zu regulieren?

In diesem Kontext ist an das Bauchhirn zu denken. Hier liegen ca. 100 bis 200 Millionen Nervenzellen. Interessant ist hierbei die Tatsache, das unser Kopfhirn und das Bauchhirn miteinander kommunizieren. Noch spannender ist der Hinweis, das 90% der Informationen von dem Bauchhirn in das Kopfhirn gehen. Insofern ist das Bauchhirn die Drehzentrale bei nervlicher Dysregulation.


Was kann ich therapeutisch machen?

Das Nervengeflecht im Bauchbereich muss gestärkt werden. Der Magen kann hierbei eine wichtige Rolle spielen, weil er von der Lokalität her in der Nähe des nervalen Bauchgeflechts liegt. Wenn aus der Anamnese ein schwacher Magen erkennbar ist, dann sollte bei Nervenschwäche hier therapeutisch angesetzt werden. Das vegetative Nervensystem ist ebenfalls enorm wichtig. Der Sympathikus ist unser Fluchtnerv und der Parasympathikus dämpft unser Gemüt. Dies passiert alles unwillentlich in unserem Körper. Wenn wir gestresst bzw. nerval angespannt sind, dann ist der Sympathikus erhöht. Therapeutisch muss der Parasympatikus in diesem Fall angeregt werden, damit der Fluchtreiz Sympathikus sich regulieren kann und damit die Nervenbelastung minimiert wird. Infusionen und/oder Akupunkturpunkte im Bauchbereich bieten hier gute Ansatzpunkte.