Was genau passiert bei einer Arthrose?

​Die Arthrose ist eine der häufigsten degenerativen Erkrankungen weltweit. Degenerativ bedeutet, dass unsere Knorpelschicht an bestimmten Stellen sich immer weiter abbaut. Aufgrund des geschädigten Knorpels ist das Gelenk in seiner Beweglichkeit eingeschränkt und kann Schmerzen, Schwellungen und Entzündungen verursachen.

Bei der Arthrosebehandlung ist wichtig zu wissen, dass die Gelenkknorpel nicht über das Blutsystem, sondern über die Gelenkflüssigkeit ernährt werden. Diese Gelenkflüssigkeit produziert Ihre Flüssigkeit nur bei Bewegung. Wenn das betroffene Gelenk weniger beansprucht wird, kann keine gute Versorgung des Gelenks stattfinden. Die Folge ist ein abbauender und dünner werdender Gelenkknorpel.

 
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Auf meiner Internetseite möchte ich Ihnen Informationen über die Ursachen der Arthrose, sowie das
4 Punkte-Konzept einer erfolgreichen Arthrosebehandlung in meiner Praxis in München vorstellen.

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Welche Gelenke sind meist betroffen?

Die Arthrose kann generell in jedem Gelenk vorkommen, besonders betroffen sind:

  • Finger

  • Schulter

  • Hüfte

  • Knie

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Symptome bei einer Arthrose?

Zu Beginn merken die Patienten eine gewisse Steife in den betroffenen Gelenken. Diese können nicht mehr mit einer Leichtigkeit wie gewohnt bewegt werden.

Nach einiger Zeit kommen Gelenkschmerzen hinzu. Hierbei kann ein Anlaufschmerz vorhanden sein. Dieser verschwindet nach einigen Minuten der Bewegung.

Bei fortschreitender Arthrose wird das Gelenk immer schlechter durch die Gelenksflüssigkeit versorgt und es entstehen kleine Risse in dem entsprechenden Gelenk. Die Folgen daraus sind Schwellungen und Versteifungen der Gelenke und es kann sich ein Dauerschmerz einstellen.

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Ursachen von Arthrose

Die primäre Arthrose tritt am häufigsten auf. Hierbei kommt es zur Abnutzung der jeweiligen Gelenke. Aus diesem Grunde ist die primäre Arthrose bei Patienten über 60 Lebensjahren weit verbreitet.

Die sekundäre Arthrose ist eine erworbenen oder angeborenen Fehlstellung der Gelenke. Dadurch kann es zu Überlastungen der entsprechenden Knorpelstrukturen kommen. Die Folge daraus ist oftmals eine sekundäre Arthrose.

 

Was beeinflusst die Entstehung der Arthrose noch?


Bestimmte Fehlhaltungen im Beruf oder auch bei verschiedenen Sportarten. Des Weiteren kann Übergewicht und auch die falsche Ernährung zu arthrotischen Beschwerden führen.

 

Was kann in welchem Arthrose-Stadium getan werden?

Am Anfang der Arthrose, wenn leichte Schwellungen und leichte Bewegungseinschränkungen vorhanden sind, kann man die Arthrose gut behandeln.

Bei fortschreitender Arthrose wie bei Dauerschmerz und Versteifung der Gelenke basiert meine Therapie darauf, die Symptome und die Mobilität zu verbessern.

Bei Arthrose im Endstadium stellt sich die Frage nach einer Operation oder ob die naturheilkundlichen Konzepte zumindest ein wenig Besserung versprechen.

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Operation ja oder nein?

Nicht jede Operation bringt das gewünschte Ergebnis von Schmerzfreiheit und besserer Lebensqualität für den Patienten.

Folgende Faktoren sollten Sie bei der Entscheidung für oder auch gegen eine Operation berücksichtigen:

  • Neben einer detallierten Anamnese spielen der Verlauf der Krankheitsgeschichte, das familiäre Umfeld und die Psyche eine wichtige Rolle.

  • Die Beurteilung von bildgebenden Verfahren (MRT, Röntgen oder CT)

  • Eine eingehende körperliche Untersuchung des ganzen Körpers

  • Das Alter des Patienten und die Frage nach der Narkoseverträglichkeit

  • Risiken und Nutzen der Operation müssen gewissenhaft abgewogen werden.

Bei der Entscheidungsfindung stehe ich Ihnen beratend und analysierten in meiner Praxis in München gerne zur Verfügung.

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1. die Entzündung regulieren und den Schmerz reduzieren

Am Anfang der Arthrosebehandlung ist es wichtig, die Entzündungen aus den entsprechenden Gelenken zu beheben. Die Schwellung und Röte der betroffenden Gelenke nimmt mit der Dauer der Arthrose meist zu.

 

Besonders hat sich therapeutisch  bei Entzündungszeichen die Neuraltherapie mit Traumeel, die Blutegeltherapie und  eine orale Enzymtherapie bewährt. In der Anamnese wird besprochen, welche Therapieform individuell am besten für den jeweiligen Patienten ist.

 

Selbstverständlich haben meine Patienten ein Mitspracherecht bei der Wahl der Therapie. Wenn die Entzündung sich zurückbildet, reguliert sich meist der erste Schmerz im arthrotischen Gelenk.

2. die Durchblutung bei Arthrose anregen

Bei der Arthrose ist wenig Gelenksflüssigkeit zwischen den betroffenden Gelenken vorhanden. Dadurch reiben die Gelenke aufeinander und es entsteht eine Entzündung (siehe Punkt 1).

 

Nachdem die Entzündung reguliert wurde, muss das geschädigte Gelenk wieder besser mit Spurenelementen und Mineralstoffen versorgt werden, damit es sich regenerieren kann. Dies geschieht über die Gelenksflüssigkeit. Nun ist es wichtig eine

gute Durchblutung im Bereich der Gelenksflüssigkeit zu gewährleisten, damit diese den geschädigten Knorpel wieder besser versorgen kann.

Hier ist die Eigenbluttherapie, die Neuraltherapie mit Procain (regt die Durchblutung an) das Cantharidenpflaster und auch die Entsäuerung des Bindegewebes wichtig. Eine Entsäuerung des Bindegewebes wird über Infusionen gewährleistet.

3. den Knorpel stärken und die Gelenksflüssigkeit erhöhen

Durch neuraltherapeutische Injektionen mit der Mistel oder auch mit Kochsalz in die entsprechen arthrotischen Areale wird die Produktion der Gelenkflüssigkeit angeregt.

 

Dieser letzte Schritte ist wichtig, damit eine längere Besserung der Beschwerden gewährleistet ist. Der Knorpel wird in diesem Stadium therapeutisch mit homöopatischen Mittel per Spritzeninjektion und auch per oraler Gabe gestärkt.

4. Störfeldsuche

An die Störfelder sollte man im Zusammenhang mit der Arthrose unbedingt denken.

 

Störfelder können überall in unserem Körper vorkommen und rufen unterschiedlichste Erkrankungsbeschwerden hervor, wie zum Beispiel auch die Arthrose.

In  meiner Praxis arbeite ich mit dem Spenglersan Störfeldtest. Ein Patient bekommt von mir genau gesagt, wann er welches Spenglersan Mittel nehmen soll. Wenn ein Störfeld vorhanden ist, dann zeigt sich dieses, indem es aktiviert wird.

Wenn ein Patient an mehreren Stellen Arthrose hat oder weitere Erkrankungen neben der Arthrose vorliegen, sollte man an die Störfeldsuche denken.

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4 Punkte-Konzept der Arthrosebehandlung

 

Behandlung mit der Neuraltherapie 

Zu Beginn tastet der Therapeut die schmerzenden arthrotischen Stellen mit der Hand ab. Dadurch können Veränderungen der Haut, der Muskulatur und der knöchernen Strukturen festgestellt werden. Falls vorhanden, bitte ich meine Patienten immer entsprechende Röntgenbilder mitzubringen.

​Nach der Befunderhebung wird das Mittel Procain an die schmerzenden Stellen mit sehr feinen Nadeln injiziert. Hierbei handelt es sich um ein lokales Anästhetikum (der Schmerz wird ausgeschaltet).

​Das Procain wird nach ungefähr 20 Minuten vom Körper abgebaut und die Wirkung der Schmerzausschaltung lässt nach. Entscheidend ist hierbei, dass die Durchblutung angeregt wird und das Procain entspannend und entzündungshemmend nachwirkt. Dadurch werden körpereigene Heilungsprozesse gestartet, die eine positive Wirkung hervorrufen.

Bei der Arthrose reiben Knochenstrukturen aufeinander und  die Gelenkflüssigkeit zwischen den Gelenken miniert sich. Dadurch entsteht ein Arthroseschmerz. Mit Hilfe der Neuraltherapie kann sich die Gelenkflüssigkeit wieder besser aufbauen.

Eine tolle Kombination ist eine Neuraltherapiemischung aus Procain, einer ganz kleinen Menge Eigenblut, Traumeel und einer knochenaufbauenden Substanz.​​​​​​​​​​

Die Neuraltherapie ist eine Domäne bei arthrotischen Erkrankungen.

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Eigenbluttherapie bei Arthrose

Bei dieser Therapieform handelt es sich um eine Umstimmungstherapie. Was genau passiert bei der Eigenbluttherapie?

Dem Arthrosepatienten wird Blut aus der Armvene entnommen. Bei chronischen Gelenkbeschwerden wird relativ wenig Blut (0,1 ml bis 0,5 ml) verwendet.

Nach der Entnahme des Blutes wird das Eigenblut in die vorher ertasteten Schmerzstellen intramuskulär injiziert. Der Körper erkennt das körpereigene Blut zunächst als fremd an, worauf eine Reaktion erfolgt.

Das Stoffwechselgeschehen wird dadurch angeregt, was sich positiv auf die Schmerzsymptomatik auswirkt

Mit Hilfe des Eigenblutes werden auch die Selbstheilungskräfte aktiviert und die Durchblutung wird angeregt.

Kombinationen von Eigenblut mit den Mitteln Procain (durchblutungsanregend), Traumeel (entzündungshemmend) oder der Mistel (baut Gelenkflüssigkeit wieder auf) sind auch sehr effektiv bei Arthrose.

 
 

Entsäuerungsinfusion

​Wie bei vielen anderen chronischen Erkrankungen ist die Übersäuerung mitverantwortlich für die Arthrose. In diesem Kontext bietet sich eine Infusion mit dem Mittel Milchsäure Pflüger an, die das Bindegewebe entsäuert.

Ein gut durchlässiges Bindegewebe ist die Voraussetzung dafür, dass sich arthrotische Knochen und Gelenke wieder regenerieren können.

Wenn das Bindegewebe fast undurchdringbar bleibt, können Mineralstoffe und Spurenelemente nicht im gewünschten Maße zu den geschädigten Knochenstrukturen gelangen. Eine Verbesserung des Krankheitsbild ist dann nicht möglich.

Therapeutisch ist es in meinem Praxisalltag häufig so, dass die Entsäuerungsinfusion die Grundlage bei der Arthrosebehandlung darstellt. 

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Cantharidenpflaster bei Arthrose

Ein Cantharidenpflaster ist ein Pflaster, welches mit einer Paste aus getrockneten und gemahlenen Spanischen Käfern (Cantharis) bestrichen ist.

Dieses Pflaster wird auf die entsprechenden schmerzenden Stellen aufgeklebt. 
Nach einem Tag kommt der Patient wieder in meine Praxis und das Pflaster wird entfernt. Der Wirkstoff hat eine Blase erzeugt. Die entsprechende Wunde muss dann versorgt werden. 

Durch die Blasenbildung wird die Lymphe angeregt. Dies ist wichtig bei der Arthrose, weil dadurch das Stoffwechselgeschehen gebessert wird und sich die Beschwerden minimieren.

 
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Das Baunscheidtieren

Mithilfe des "Lebensweckers" werden schmerzende Stellen unblutig angestochen und im Anschluss mit einem speziellen Öl bestrichen. Viele Patienten beschreiben in diesem Zusammenhang ein kribbelndes Gefühl auf der Haut. 

In nur wenigen Minuten bilden sich kleine Blasen auf der Haut und das gesamte Lymphsystem wird dadurch aktiviert.

Therapeutisch ist hier eine Abwägung nötig, ob das Baunscheidtieren oder das Cantharidenpfaster für den jeweiligen Arthrosepatienten sinniger ist. Bei einer Behandlung mit dem Cantharidenpflaster wird eine Stelle des Körpers massiv angeregt, wohingegen sich das Baunscheidtieren hervorragend für die Behandlung großflächiger Areale anbietet. 

Abgelagerte Toxine können beim Baunscheidtieren nun abtransportiert werden, was dem arthrotischen Geschehen positiv entgegenwirkt.

 
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Die Blutegeltherapie bei Arthrose

Im Speichel des Blutegels sind Stoffe enthalten, die gerinnungshemmende, entzündungswidrige und gewebelockernde Eigenschaften besitzen.

Aus diesem Grunde ist die Blutegeltherapie bei Arthrose eine ganz wichtige Therapieform.

In meinem Blutegelflyer finden Sie noch mehr Informationen zu der Blutegeltherapie.



 

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Wie kann ich Ihnen weiterhelfen?

Die Ursachen die bei Ihnen zu den Gelenkschmerzen führen, können mehrschichtig sein. In der Erstanamnese wird dies genau abgeklärt. 

Anschließend besprechen wir gemeinsam die nötigen Schritte, die für eine Verbesserung Ihrer Beschwerden in Betracht kommen.

Warten Sie nicht, bis Sie Ihre Gelenke gar nicht mehr bewegen können und die Schmerzen unerträglich werden, bevor Sie sich zu einer Therapie entscheiden. 


Heilpraktiker Stephan Remy



 

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