Injektionstherapien

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Bei der Neuraltherapie tastet der Therapeut die betroffenden Stellen am Körper mit der Hand ab. Dadurch können Veränderungen der Haut, der Muskulatur und der knöchernen Strukturen festgestellt werden. Falls vorhanden, bitte ich meine Patienten immer entsprechende Röntgenbilder mitzubringen.

Nach der Befunderhebung wird das Mittel Procain an die meist schmerzenden Stellen mit sehr feinen Nadeln injiziert. Die Wirkung ist krampflösend, schmerzstillend, entzündungshemmend sowie durchblutungssteigernd und allgemein kräftigend. Ferner werden körpereigene Heilungsprozesse gestartet, die eine positive Wirkung haben. 

Die Neuraltherapie wird eingesetzt bei Schmerzzuständen, Neuralgien, Arthrosen und Arthritiden. 

Eine gute Kombination ist eine Neuraltherapiemischung aus Procain, einer ganz kleinen Menge Eigenblut und Traumeel.

Die Neuraltherapie ist eine Domäne bei jeglichen Schmerzproblematiken.

Bei der Eigenbluttherapie handelt es sich um eine Umstimmungstherapie. Wie genau funktioniert dieses Therapieverfahren?

 

Dem Patienten wird Blut aus der Armvene entnommen. Bei chronischen Beschwerden wird relativ wenig Blut (0,1 ml bis 0,5 ml) verwendet und bei einem akuten Krankheitsgeschehen wird bis zu 5ml Eigenblut benötigt.

Der Körper erkennt das körpereigene Blut zunächst als fremd an und dadurch werden körpereigene Heilungskräfte angeregt.

Das Eigenblutverfahren wird bei Schmerzen wie Arthrose oder Rheuma in die entsprechenden Schmerzareale injiziert. Hierbei kann das 

Eigenblut mit den Mitteln Procain (durchblutungsanregend) oder Traumeel (entzündungshemmend) sehr effektiv kombiniert werden. Die Kombinationen sind abhängig vom jeweiligen Beschwerdebild. 

Ferner wird das Eigenblut auch bei Allergiebeschwerden oder chronischen Erkältungskrankheiten zielführend eingesetzt. In diesem Fall wird das Eigenblut intramuskulär in den Gesäßbereich reinjiziert. Hier können noch homöopatische Mittel hinzugegeben werden, die das Immunsystem zusätzlich noch anregen. 

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