Schröpfkopfmassage

Kolonmassage

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Bei der Schröpfkopfmassage wird zunächst die Haut mit einem Öl (Kamillenöl oder Pfefferminzöl) eingerieben, um eine gute Gleitfähigkeit zu gewährleisen. Häufige Behandlungsorte sind der Rücken oder die Oberschenkel. Anschließend werden die Schröpfköpfe (siehe oberes Bild) aufgesetzt und massageähnlich verschoben. Die Schröpfkopfmassage wird beendet, wenn eine deutlich Rötung auf der Haut zu sehen ist. 

Die Wirksamkeit der Schröpfkopfmasssage liegt in der Beeinflußung der kutiviszeralen Reflexe. Dies bedeutet, das Nerven in der Haut Verbindungen zu anderen Organen haben. Dadurch können geschwächte Organe stimuliert werden. Ferner wird die Durchblutung und der Lymphabfluß angeregt. Des Weiteren können Meridiane aus der Akupunktur und somit die zugehörigen Organe durch die Schröpfkopfmassage angeregt werden.

Bei chronischen Erkrankungen ist die Schröpfkopfmassage eine sehr gute Alternative in jedem Therapieplan. Es besteht die Möglichkeit, die Schröpfkopfmassage mit anderen Therapieverfahren zu kombinieren. 







Unter der Kolonmassage versteht man das Massieren bzw. Ausstreichen des Dickdarms (Kolon) entlang seines physiologischen Verlaufs. Es werden fünf fest gelegte Druckpunkte auf der Bauchdecke mit kreisenden Bewegungen massiert. Begonnen wird dabei im oberen Bereich des Dickdarms bis abwärts zum Analbereich.

Die Darmbewegung soll angeregt und die Darmentleerung unterstützt werden. Angewendet wird die Kolonmassage in der Praxis bei Spannungsgefühlen und Krämpfen im Bauchraum, vor allem aber bei der Behandlung und Propyhlaxe von chronischer Verstopfung. 


Bei chronischen Erkrankungen sollte therapeutisch an die Kolonmassage unbedingt gedacht werden, da die Ursachen für die chronischen Beschwerden oftmals im Darm liegen.
 

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