Akupunktur/
Homöo-Akupunktur

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In der Akupunktur wird der Mensch als Ganzes gesehen und auch dementsprechend behandelt. Die Akupunktur ist hilfreich bei einer Vielzahl von Erkrankungen und lindert insbesondere Schmerzzustände (sowohl akute als auch chronische).

Krankheiten sind ein Ausdruck einer gestörten Körperharmonie. Wenn sich die beiden Energiepole Yin und Yang nicht im Gleichgewicht befinden, ist der Energiefluß Qi gestört und Krankheiten können entstehen. Das Ziel einer Akupunkturbehandlung ist es, die Lebensenergie Qi wieder uneingeschränkt fließen zu lassen.

Die Akupunktur ist eine Reiztherapie, wodurch die Selbstheilungskräfte stimuliert werden sollen. Mit jedem Nadelstich wird dem Körper Energie zugeführt oder abgezogen. Jeder Akupunkturpunkt kann einem Organ oder Körperfunktionen zugeordnet werden. Wenn mehrere Punkte einem Organ zugehörig sind, spricht man von Meridianen. In unserem Körper gibt es 14 Meridiane und 361 klassische Akupunkturpunkte. 

Je nach Erkrankungsbild werden die entsprechende Akupunkturpunkte entlang der betroffenen Meridiane gesetzt. Dadurch reguliert sich das Energielevel und der Körper soll gesunden. Besonders bewährt ist die Akupunktur bei Kopfschmerzen, Arthrose und akuten sowie chronischen Schmerzzuständen.

In der Homöo-Akupunktur werden festgelegte Akupunkturpunkte therapiert. Hierbei wird nicht mit den üblichen Akupunkturnadeln gearbeitet, sondern mit Spritzen. Das besondere an dieser Therapieform ist, das homöopatische Mittel (deshalb der Begriff Homöo-Akupunktur) in die entsprechenden Punkte in die oberste Hautschicht injiziert werden. 

Die Homöo-Akupunktur bietet verschiedene Vorteile. So kann die lokale Wirkung am Akupunkturpunkt durch die gesetzte Quaddel verstärkt werden. Über 48 Stunden kann ein therapeutischer Reiz von der Quaddel ausgehen. 

Beide beschriebene Akupunkturformen sind generell bei Schmerzen gut einsetzbar.